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Von der Dot-Matrix bis zum Advance – die Handheld-Linie im Überblick

Geschichte der Game Boy-Modelle

Wann kam welche Konsole raus – und was war jeweils neu? Von 1989 bis 2005 in der chronologischen Übersicht.

  1. 1989 / 1990 DMG-01

    Nintendo Game Boy (Classic)

    Der Ur-Game Boy startete 1989 in Japan, ab 1990 auch in Europa – und machte tragbares Spielen zum Massenphänomen.

    • Erstes erfolgreiches Handheld mit austauschbaren Spielmodulen (nicht fest verbunden wie bei Game & Watch)
    • Dot-Matrix-Display mit 4 Graustufen – typischer grünlicher Look
    • 8-Bit-Hardware, Stereo-Kopfhörerbuchse, Link-Kabel für Mehrspieler
    • Legendäre Akkulaufzeit – oft 10–15 Stunden mit AA-Batterien
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  2. 1996 MGB

    Game Boy Pocket

    Deutlich kompakter und leichter – Nintendo reagierte auf den Wunsch nach einem schlankeren Handheld.

    • Ca. 30 % kleiner und leichter als das Original
    • Echtes Schwarz-Weiß-Display statt grünlichem Dot-Matrix-Look
    • Nur 2 AAA-Batterien – trotzdem mehrere Stunden Spielzeit
    • Schärfere Darstellung, gleiche Spiele wie beim Classic (GB-Module)
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  3. 1998 MGBL

    Game Boy Light

    Kurz vor dem Game Boy Color erschien in Japan eine seltene Sonderedition – der erste Game Boy mit Beleuchtung.

    • Eingebaute Hintergrundbeleuchtung – endlich im Dunkeln spielen
    • Basiert auf dem Pocket-Format, ansonsten GB-kompatibel
    • Nur in Japan erschienen – in Europa sehr selten
  4. 1998 CGB

    Game Boy Color

    Der große Sprung in die Farbe – und trotzdem abwärtskompatibel zu allen klassischen GB-Spielen.

    • Farbiges Display (bis zu 56 Farben gleichzeitig)
    • Abwärtskompatibel: alte GB-Spiele laufen (farbig eingefärbt oder in Graustufen)
    • Etwas leistungsstärkerer Prozessor – eigene GBC-Spiele konnten mehr leisten
    • Infrarot-Schnittstelle für Link-Funktionen bei manchen Spielen
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  5. 2001 AGB

    Game Boy Advance

    Neue Generation: 32-Bit-Leistung, Querformat und ein deutlich größerer Bildschirm – GB und GBC liefen weiterhin mit.

    • 32-Bit-Architektur – deutlich mehr Grafik- und Rechenleistung
    • Querformat mit breiterem Display (240×160 Pixel)
    • Abwärtskompatibel zu Game Boy & Game Boy Color (eingebauter GB-Prozessor)
    • Neue, größere GBA-Spielmodule
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  6. 2003 AGS

    Game Boy Advance SP

    Das Klapp-Design wurde zum Kult – und brachte endlich Licht ins Display plus Akku statt Wegwerf-Batterien.

    • Klappbares Gehäuse – Display und Tasten geschützt in der Tasche
    • Wiederaufladbater Akku (Lithium-Ion)
    • Frontbeleuchtung (spätere Modelle mit Hintergrundbeleuchtung)
    • Gleiche GBA-Leistung wie das Original, beliebteste Advance-Variante
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  7. 2005 OXY

    Game Boy Micro

    Nintendos kleinster Handheld – winzig, edel, aber nur noch für GBA-Spiele gedacht. Der letzte reine Game Boy.

    • Extrem kompakt – das kleinste Modell der Reihe
    • Hochwertiges Aluminium-Gehäuse, austauschbare Frontblenden
    • Nur GBA-Spiele – keine Abwärtskompatibilität zu GB/GBC-Modulen
    • Hintergrundbeleuchtetes Display, Kopfhörerbuchse

Und danach?

2004 startete mit dem Nintendo DS eine neue Ära (zwei Bildschirme, Touch, stärkere Hardware). Die klassische Game-Boy-Linie endete offiziell mit dem Micro – doch die Kultkonsolen von DMG bis GBA spielen bis heute eine große Rolle in der Retro-Szene.

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